Es ist nicht klar,
ob und wenn ja welche Lebensmittel verantwortlich sind...
Ab Anfang Mai 2011 traten in Deutschland zunächst lokal und zeitlich gehäuft schwere und untypisch verlaufende Fälle eines Hämolytisch-urämischen Syndroms auf. Fast ausschliesslich in Norddeutschland (Hamburg und Schleswig-Holstein). Heute (8 Juni): "
Da steh ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor" (Goethe Zitat aus Faust).
Es ergeben sich etliche Fragen:
Fakt ist, dieser Keim stammt mit hoher Wahrscheinlichkeit aus Tierkot / Gülle oder aber auch aus Material aus Biogasanlagen!!!
Wie kommt der Keim auf unser Gemüse, wenn dies denn tatsächlich die Quelle ist? Naheliegend über das Wasser. Was könnte geschehen sein?
Stellen Sie sich folgende Situation vor:
Oberflächenwasser (verunreinigt durch Gülle) kommt in einen Brunnen, welcher zu Bewässerung von Feldern eingesetzt ist...
Natürlich kommen weitere Möglichkeiten in Betracht. Eine Schmierinfektion kann nicht ausgeschlossen werden.
Ist die Warnung vor Salat, Gurken und Tomaten (wachsen in aller Regel in Treibhäusern) berechtigt?
Natürlich hat ein Minister (wir haben da 2 und wer ist zuständig?) die Pflicht die Bürger zu schützen. Aber ist man hier nicht deutlich über das Ziel hinausgeschossen?
Die Wahrscheinlichkeit die Quelle des Erregers zu finden sinkt gegen null mit jedem Tag der vergeht!
War das Robert Koch Institut zu spät eingeschaltet?
Ist das Kompetenzgerangel durch den Föderalismus in der BRD die Ursache?
Bei allem Mitgefühl für die Betroffenen und deren Angehörigen, es ist keine Epidemie! Jeden Tag sterben im Strassenverkehr ca. 11 Menschen. Von den verletzten mal abgesehen. Also bitte mal die Panikmache beenden und darauf hinweisen, welche Hygienemassnahmen eine Infektion verhindern können.
Als Gärrest wird der flüssige oder feste Rückstand bezeichnet, der bei der Vergärung von Biomasse in einer Biogasanlage zurückbleibt. Wegen seines hohen Gehalts an Nährstoffen wird er meist als landwirtschaftlicher Dünger verwendet. Auch die Bezeichnung Biogasgülle wird verwendet. Quelle und Link Wikipedia®
Diese Seite wurde am 08.06.2011 hier aufgenommen.