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Wir alle sind in Systeme, wie z. B. unser Familiensystem eingebunden. Wir übernehmen oft unbewusst bestimmte Verhaltensweisen oder Überzeugungen, die aus einer tiefen Loyalität unserem Herkunfts-system gegenüber, entstanden sind. Daraus entstehen oftmals körperliche und seelische Erkrankungen, oder wir können unser Potential nicht richtig ausschöpfen. Es entsteht ein Unwohlsein, ohne genau zu wissen warum. Wir wissen auch nicht, wie diese Situationen zu verändern sind. Mit Familienaufstellungen können solche unbewussten Muster und Verhaltensweisen sichtbar gemacht werden. Ähnliches erleben wir, wenn wir träumen. Hier zeigen sich auch Themen unseres Unterbewusstseins. Der Klient gibt einzelnen Stellvertretern (Teilnehmern der Gruppe) für z. B. Personen des realen Lebens nach seinem aktuellen inneren Bild einen Platz im Raum. Für den Klienten wird jetzt ein Beziehungsbild sichtbar, das sich auch verändern kann. Die Stellvertreter nehmen oft Dinge körperlich und geistig war oder verhalten sich wie die Personen, die sie zwar vertreten, aber nicht kennen. Dies ist für den Aufstellungsleiter ein wichtiger Bestandteil der phänomenologischen Arbeit, um die es sich hierbei handelt. Das Ziel dieser Arbeit besteht darin, daraus neue Lösungswege entstehen zu lassen und kraftvoll das eigene Leben zu leben und mehr Lebensqualität und Lebensfreude zu erlangen. Dabei erkennen wir an, was ist und bewerten nichts. Themen für eine Aufstellungsarbeit können z. B. Rückenschmerzen, Migräne, Heuschnupfen, krankhaftes Essverhalten, Gewichtsprobleme, Nikotinsucht, Diabetes, Mobbing, Blockaden, Erbschaftsthemen, Trennungssituationen, berufliche Themen, Lernschwierigkeiten und unruhiges Verhalten von Kindern sein. Eltern können für ihre Kinder aufstellen, solange diese noch nicht im Erwachsenenalter sind. Ich arbeite in meiner Praxis in Gruppen- und Einzelarbeit.
Diese Seite wurde am 24.10.2010 hier aufgenommen.
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