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Empfehlung




Titel: Experten fordern Rezeptpflicht oder Marktrücknahme Paracetamol
Link-ID: 5012
Description: Risikominimierung durch rationalen Einsatz nicht-opioider Analgetika in der Selbstmedikation
Gemeinsame Stellungnahme der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) und der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft (DPhG)
Die Einnahme einer Überdosis Paracetamol ist die häufigste Ursache für akutes Leberversagen in den USA und führt dort zu rund 450 Todesfällen pro Jahr. In Deutschland sterben pro Jahr 1-2 Menschen daran. Der Erlanger Pharmakologe Prof. Dr. Dr. Kay Brune kam zu dem Schluss, dass Paracetamol keineswegs so harmlos ist wie lange angenommen und warnte vor allem junge Frauen und Schwangere vor der Einnahme.
"Der Vorsitzende der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK), Prof. Dr. Martin Schulz, verweist auf eine jüngst von der AMK und der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft herausgegebene Stellungnahme zu den Risiken von Paracetamol: Hier wird die Verschreibungspflicht von Packungen mit mehr als 10g Paracetamol begrüsst. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte teilte mit, dass die neuen Risikosignale zur Zeit unter Mitwirkung des BfArM von der Pharmakovigilanzarbeitsgruppe (PhVWP) des Ausschusses für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) bewertet werden. Sollten Massnahmen zur Risikominimierung notwendig sein, würden diese auch in Deutschland umgesetzt werden." Zitat doccheck.com/de
Keywords: DPhG, Rezeptpflicht, Marktruecknahme, Paracetamol, AMK, Arzneimittelkommission, Martin Schulz, BfArM, Humanarzneimittel, medizinische News,
Hinzugefügt: 30.07.2011

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Titel: INSTITUT FÜR TROPENMEDIZIN - Universitätsklinikum Tübingen
Link-ID: 210
Description: Forschungsvorhaben werden überwiegend drittmittelgefördert durchgeführt. Sie haben vor allem Untersuchungen zur Diagnostik, Therapie, Pathogenese und Prophylaxe von Tropenkrankheiten und Humanparasitosen zum Gegenstand. Schwerpunkte sind dabei gegenwärtig Filariasis, Malaria, Schistosomiasis sowie klinische Medikamenten- und Impfstoffstudien. Hierfür stehen in Tübingen parasitologische, immunologische und molekularbiologische Laboratorien sowie ein klinisches Studienzentrum zur Verfügung. Besondere Bereiche sind nach der Gentechniksicherheitsverordnung und nach der Strahlenschutzverordnung nach Massgabe der Geschäftsstelle für Biologische Sicherheit zugelassen.
Geschichtliches:
Die ersten dokumentierten Versuche der Medizinischen Fakultät, an der Universität Tübingen ein tropenmedizinisches Institut einzurichten, finden sich 462 Jahre nach der Universitätsgründung durch Eberhard im Bart (Abbildung): Die Fakultät plant nämlich 1939, das Gebäude Nauklerstr. 47 vom Deutschen Institut für Ärztliche Mission (DIFÄM) zu für diesen Zweck erwerben. In einem Schreiben vom 30. Mai 1941 versucht der Rektor der Eberhard-Karls-Universität Tübingen, den Reichskolonialbund, Gauverband Württemberg-Hohenzollern, für diesen Plan zu erwärmen. Er beantragt zudem in einem Schreiben vom 26. Juni 1941 an das Kultministerium Württemberg-Hohenzollern den Neubau einer Tropenklinik und eines medizinischen Tropeninstituts, und es kann bereits ein Bauplan vorgelegt werden. Die Vorhaben werden allerdings im weiteren Verlauf des Krieges nicht weiter verfolgt, zumal die Universität gegen Kriegsende geschlossen wird.
Die Versuche, das Fach Tropenmedizin an der Tübinger Universität zu etablieren, werden wesentlich initiativ von Ludolph Fischer begleitet, der seit dem 29. Dezember 1938 in Tübingen tätig ist und am 7. April 1942 zum ausserordentlichen Professor für Tropenmedizin ernannt wird.
Fischer bekommt nach Wiedereröffnung der Universität im März 1946 im Schloss Hohentübingen zwei Räume zugewiesen und konzentriert sich zunächst auf die tropenmedizinische Lehre und Fortbildung sowie wissenschaftlich auf die autochthone Malaria.
Ein Antrag des Senats der Universität auf Gründung eines Tropenmedizinischen Instituts wird 1950 vom Kultminister Württemberg-Hohenzollern abgelehnt. Fischer darf seinen Arbeitsbereich seit dem 15. Mai 1950 lediglich "Tropenmedizinisches Laboratorium" nennen und zieht sich für zwei Jahre nach Kabul, Afghanistan, zurück, wo er sich als Berater des Gesundheitsministeriums betätigt.
Neben seiner Lehr- und Fortbildungstätigkeit beginnt Fischer 1955 im Schloss Hohentübingen mit der ambulanten tropenmedizinischen Krankenversorgung.
Nachdem Fischer einen Ruf nach Kabul erhalten hat, wird er im Rahmen von Bleibeverhandlungen zum Wintersemester 1956 / 57 auf ein persönliches Ordinariat berufen, und die Abteilung wird als Tropenmedizinisches Institut formell gegründet. Seit 1959 besteht ein planmässiges Ordinariat für Tropenmedizin und Tropenhygiene, das von 1966 bis 1979 durch Hermann Knüttgen vertreten wird. Von 1979 bis 1990 leitet Wolfram Höfler das Institut kommissarisch.
Keywords: INSTITUT FÜR TROPENMEDIZIN,Universitätsklinikum,Tübingen,UKT,tropenmedizin,institut,tropeninstitut,
Kategorie: institute
Hinzugefügt: 01.08.2007

Weitere Daten:
Name: Institut für Tropenmedizin Tübingen
PLZ: D - 72076
Stadt: Tübingen
Strasse: Geissweg 3
Telefon: 07071/ 29-0
Emailadresse:Nicht öffentlich - Kontakt erfolgt über die Homepage

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